Viele profitable Unternehmen haben regelmäßig Liquiditätsprobleme. Der Grund: Einnahmen kommen verzögert, Ausgaben laufen termingebunden. Steuern sind das häufigste blinde Auge.
Liquidität beschreibt die Fähigkeit, kurzfristige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Nicht ob Gewinne vorhanden sind, sondern ob zum richtigen Zeitpunkt ausreichend Zahlungsmittel verfügbar sind.
Eine Rechnung, die gestellt aber noch nicht bezahlt ist, erhöht den buchhalterischen Gewinn — aber nicht das Konto. In der Zwischenzeit laufen Gehälter, Mieten, Lieferantenrechnungen und Steuerzahlungen weiter.
Fokus auf fällige Ausgaben und aktuellen Kontostand. Tagesgenau planen.
Muster erkennen, Steuertermine einplanen, größere Zahlungen vorausschauend erfassen.
Investitionen, Rücklagen und Strukturentscheidungen. Basis für IAB-Planung.
Umsatzsteuer, Einkommensteuer-Vorauszahlungen, Körperschaftsteuer — alle kommen zu fixen Terminen. Wer sie nicht plant, wird überrascht.
Monatlich oder quartalsweise fällig. Die vereinnahmte Umsatzsteuer gehört dem Finanzamt — nicht ins operative Budget buchen.
Fällig am 10. März, Juni, September und Dezember. Höhe basiert auf dem letzten Bescheid — kann angepasst werden.
Kommt der Bescheid mit Nachzahlung, muss Liquidität vorhanden sein. Steuerrücklage (20–25 % des Gewinns) verhindert Engpässe.
Nicht jeder Umsatz ist sofort verfügbares Geld. Zahlungsziele von 30–60 Tagen schaffen Lücken.
Ein Cashflow-Plan, der nicht monatlich aktualisiert wird, ist wertlos. Planabweichungen müssen sofort sichtbar sein.
Kunden zahlen selten pünktlich. Konservative Schätzung + Inkasso-Zeitpuffer einrechnen.
Umsatzsteuer und Ertragsteuer auf separaten Konten oder zumindest separat im Plan erfassen.
Ein geplanter steuerlicher Effekt hilft wenig, wenn die Liquiditätsreserve für die eigentliche Investition fehlt.
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Jederzeit abmeldbar. DSGVO-konform.